Pfarrei in Everswinkel und Alverskirchen startet mit Situationsanalyse

Bis Mitte September befragen die Mitglieder des Arbeitskreises „Institutionelles Schutzkonzept“ die unterschiedlichen Gruppen in der Pfarrei, die Kontakt mit Kindern und Jugendlichen haben. Foto: Pfarrei St. Magnus/St. Agatha in Everswinkel und Alverskirchen

Die Pfarrei St. Magnus/St. Agatha in Everswinkel und Alverskirchen hat sich auf den Weg gemacht: In den kommenden Monaten wollen die Verantwortlichen ein Institutionelles Schutzkonzept (ISK) erstellen. Dazu hat das Bistum Münster alle Pfarreien und Einrichtungen verpflichtet. Das ISK soll Maßnahmen festlegen, die das Risiko grenzverletzenden Verhaltens und sexualisierter Gewalt vor Ort senken. Zweimal hat sich der Arbeitskreis der Pfarrei bereits getroffen. Mitglieder sind neben Pastoralreferent Alexander Scherner als hauptamtlicher Mitarbeiter Vertreter von Pfarreirat und Kirchenvorstand, der Landjugend und der örtlichen Sportvereine. Begleitet werden sie von Doris Eberhardt, Präventionsfachkraft im Bistum Münster.

„Als nächsten Schritt wollen wir herausfinden, wie es um das Thema Prävention sexualisierter Gewalt in der Pfarrei bestellt ist“, erklärt Scherner. Mit Hilfe verschiedener Methoden werden die Verantwortlichen dazu die Gruppen befragen, die Kontakt mit Kindern und Jugendlichen haben. „Es geht konkret um die Landjugend, die Messdienerinnen und Messdiener, die Kolpingjugend, die Sportvereine und die Betreuerinnen und Betreuer der Ferienfreizeiten“, sagt der Pastoralreferent. Die ausgefüllten Fragebögen werden im Hinblick auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede ausgewertet. Bis Mitte September wollen die Verantwortlichen die Situationsanalyse abgeschlossen haben.

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