Ann-Kathrin Kahle verstärkt Fachstelle Prävention des Bistums Münster

Beate Meintrup (l.) und Ann-Kathrin Kahle.
Beate Meintrup (l.) und Ann-Kathrin Kahle.

Rahmenbedingungen haben sich geändert, der Inhalt bleibt derselbe:

Mit einem neuen Gesicht und an einem neuen Standort arbeitet jetzt die Fachstelle Prävention des Bistums Münster.

Das "neue Gesicht" ist Ann-Kathrin Kahle. Die 51-Jährige ist ab sofort ist der Fachstelle tätig, wo sie sich die Stelle der Präventionsbeauftragten mit Beate Meintrup teilt. Kahle hat Theologie und Soziale Arbeit studiert. In den vergangenen Jahren arbeitete sie als Sexualpädagogin und Supervisorin für den Sozialdienst Katholischer Frauen (SkF) Münster. In der Fachstelle ist sie Nachfolgerin von Prof. Dr. Reinhild Ahlers, die seit einiger Zeit das Beschwerdemanagement des Bistums verantwortet.

Der neue Standort der Fachstelle Prävention befindet sich im Souterrain des Bischofshauses am Domplatz 27. Von dort aus gestaltet die Fachstelle, in der neben Kahle Beate Meintrup und Sekretärin Beate Venherm arbeiten, für das Bistum Münster Präventionsmaßnahmen zum Schutz vor sexualisierter Gewalt und berät dazu. Zielgruppe sind alle Pfarreien und katholischen Institutionen im Bistum Münster, aber auch Einzelpersonen, die beispielsweise ehrenamtlich in der Kirche mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben.

Aus diesem Anliegen heraus ergeben sich auch die aktuellen Themen, an denen die Fachstelle derzeit arbeitet. Ein Schwerpunkt ist die Erstellung sogenannter Institutionalisierter Schutzkonzepte, die für 2016 ansteht. Ein solches Schutzkonzept müssen alle Pfarreien, Verbände, Kindertagestätten, Senioren- und Pflegeheime und ähnliche Einrichtungen in kirchlicher Trägerschaft erstellen. Es soll beschreiben, welche Rahmenbedingungen jede dieser Institutionen für den Schutz vor sexualisierter Gewalt in ihrem Einflussbereich schaffen muss. Gleichzeitig soll das Schutzkonzept den Austausch über das Thema sicherstellen.

Der zweite anstehende Schwerpunkt besteht darin, verstärkt erwachsene Schutz- und Hilfsbedürftige als Zielgruppe in den Blick zu nehmen. Dabei geht es beispielsweise um die Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen oder die Menschen, die in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen arbeiten.

Die Mitarbeiterinnen der Fachstelle Prävention sind unter folgenden Kontaktdaten erreichbar:

Beate Meintrup
Tel. 0251 495-17011
meintrup-b@bistum-muenster.de

Ann-Kathrin Kahle
Tel. 0251 495-17010
kahle@bistum-muenster.de

Text/Foto: Bischöfliche Pressestelle
24.11.2015

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