Veranstaltungen und Fortbildungen 2018

Fortbildung "Update Prävention"

In den letzten fünf Jahren hat sich die Debatte um sexualisierte Gewalt in Institutionen, wie beispielsweise in der katholischen Kirche in Deutschland, auf vielen verschiedenen Ebenen weiterentwickelt. So wurden erhebliche Forschungsaktivitäten initiiert und durchgeführt, die neues Wissen zur Prävention und Intervention generiert haben. Gleichzeitig gibt es eine Vielzahl von Praxiskonzepten, Präventionsprogrammen und Umsetzungs-erfahrungen, die im Rahmen der Implementierung von Präventions- und Schutzkonzepten gesammelt wurden. Die Fortbildung nimmt drei Aspekte – Forschung, Praxiskonzepte und Kirche – auf und gibt in einem ersten Teil komprimiert einen Überblick über neue Entwicklungen und Ergebnisse im Bereich der Prävention von sexualisierter Gewalt und prüft diese in einem zweiten Schritt gemeinsam mit den Teilnehmer_innen auf ihre Praxisrelevanz und die Möglichkeit der konkreten Integration in die eigene Präventionsarbeit.

Kurs:             25.01.2018, 9.30 - 16.30 Uhr
Ort:               Franz-Hitze-Haus
                     Kardinal-von-Galen-Ring 45, 48149 Münster
Referenten:  Martin Wazlawik
                     Ann-Kathrin Kahle

 



Fortbildung "Umgang mit Betroffenen in Schulungen"

Es ist davon auszugehen, dass in den Schulungen zur Prävention sexualisierter Gewalt immer auch Teilnehmende mit einem Thema in Kontakt gebracht werden, das sie selber existentiell betrifft. Dies kann zu den unterschiedlichsten Reaktionen führen, die von Müdigkeit über Störungen bis zum Mitteilen der eigenen Geschichte oder sogar Angstreaktionen gehen können. In der Fortbildung geht es um einen angemessenen Umgang mit betroffenen Teilnehmenden und der Situation in der Gruppe.

Kurs:             15.11.2018, 9.30 - 16.30 Uhr
Ort:                DJK-Bildungszentrum Münster
                      Grevener Str. 125, 48159 Münster
Referenten:   Astrid Maria Kreyerhoff u.
                     Martin Helmer von Zartbitter

 

 

Fortbildung "Sexualität als Thema der Präventionsschulungen"

In den Schulungen zur Prävention sexualisierter Gewalt schwingt neben dem Gewaltaspekt das Thema „Sexualität“ immer mit. Ob und wie es thematisiert wird, ist unterschiedlich und auch geprägt von der Haltung und Sichtweise der jeweiligen Referent_innen. Auch die Nicht-Thematisierung sendet indirekt eine Botschaft zum Thema.

Die Fortbildung  lädt ein, zunächst die persönlichen Bilder und Konstrukte des Sexuellen zu reflektieren und auch den Zusammenhang von Sexualität und Gewalt zu bedenken.  In einem zweiten Schritt werden didaktisch-methodische Möglichkeiten der Umsetzung vorgestellt und exemplarisch erprobt.   Ziel ist es die Teilnehmenden zu einem bewussten und fachlich fundierten Umgang mit dem Thema Sexualität im Rahmen der Präventionsschulungen zu befähigen.


Kurs:            03.07.2018, 9.30 - 16.30 Uhr
Ort:               Heimvolkshochschule Gottfried-Könzgen
                     Annaberg 40, 45721 Haltern am See
Referenten:  Carsten Müller, Praxis f. Sexualität
                     Ann-Kathrin Kahle

 

 

Vernetzungstreffen der Schulungsreferent_innen

Auch nach einigen Jahren in der Praxis kann es zu schwierigen Kurssituationen kommen, die Fragen an die Methodik, das Setting oder auch das ganze System hinterlassen. Die diesjährigen Vernetzungs-treffen beschäftigen sich mit solch herausfordernden Situation in den Präventionsschulungen. Anhand konkreter Fallbeispiele wollen wir im kollegialen Austausch nach Entstehungszusammenhängen und möglichen Lösungen schauen. Daneben ist Platz für Austausch, Aktuelles aus der Fachstelle und was darüber hinaus von Belang ist.

Kurs:              06.03.2018, 9.30 - 16.30 Uhr
Ort:                Haus Mariengrund
                      Nünningweg 133, 48161 Münster
Referenten:   Beate Meintrup

Kurs:             26.09.2018, 9.30 - 16.30 Uhr
Ort:               Heimvolkshochschule Gottfried-Könzgen
                     Annaberg 40, 45721 Haltern am See
Referenten:  Ann-Kathrin Kahle

 

 

 

Ausbildung von Präventions-Fachkräften

Die Präventionsfachkraft unterstützt den Träger bei der Umsetzung der  Maßnahmen zur Prävention sexualisierter Gewalt in den Einrichtungen/Pfarreien vor Ort und ist Kontaktperson für die Präventionsbeauftragten des Bistums. In dem Fortbildungstag wird es um die Spezifizierung der Aufgaben gehen und um die konkrete Ausgestaltung der Unterstützung vor Ort. Dort werden auch Vernetzungsgruppen gebildet.

Kurs:             17.02.2018, 9.30 - 16.30 Uhr
Ort:                DJK-Bildungszentrum Münster
                      Grevener Str. 125, 48159 Münster
Referenten:   Ann-Kathrin Kahle

Kurs:            13.06.2018, 9.30 - 16.30 Uhr
Ort:               Heimvolkshochschule Gottfried-Könzgen
                     Annaberg 40, 45721 Haltern am See
Referenten:  Ann-Kathrin Kahle

Kurs:            10.09.2018, 9.30 - 16.30 Uhr
Ort:               Franz-Hitze-Haus
                     Kardinal-von-Galen-Ring 45, 48149 Münster
                     Referenten:  Beate Meintrup

 

 

 

Anmeldeschluss ist jeweils 4 Wochen vor Beginn der Veranstaltung

Sie erreichen uns unter

Bischöfliches Generalvikariat
Fachstelle 101 - Prävention sexualisierter Gewalt
gegen Kinder und Jugendliche
Domplatz 27, 48143 Münster
› neue Tel.: 0251/495-17012  Fax: 0251/495-259

Homepage:  www.praevention-im-bistum-muenster.de

Verbindliche Anmeldungen senden Sie bitte per Mail an: praevention@bistum-muenster.de 

Bitte melden Sie sich per Email mit vollständiger Angabe Ihrer Anschrift u. Telefonnummer an. Die Anmeldung gilt als verbindlich, sobald diese per Mail durch die Fachstelle bestätigt ist.

Die Fortbildungen sind für die Schulungs-referent_innen u. Präventionsfachkräfte bei vollständiger Teilnahme kostenlos.

Bei kurzfristiger Absage ab 10 Tage vor Beginn der Fortbildung erheben wir Ausfallgebühren  in Höhe von 45,00 Euro/Person, wenn der Platz nicht anderweitig vergeben werden kann.

 

 



Hinweis auf die Ausführungsbestimmungen

Schulungsreferent_innen verpflichten sich, vier (zwölfstündige oder sechsstündige) Schulungen  innerhalb von zwei Jahren durchzuführen. Sie müssen innerhalb von zwei Jahren an einer Fortbildungsveranstaltung oder einem Vernetzungstreffen der Stabsstelle Prävention teilnehmen.

 

 

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